Hilfe! Wo bleibt die Zeit? 7 Tipps für besseres Zeitmanagement

Wanderreiten mit meinem Islandpferd in unserer schönen Heimat dem Naturraum Lausitzer Grenzwall.

Hilfe! Wo bleibt die Zeit? 7 Tipps für besseres Zeitmanagement

Du kennst es sicher auch: Du hast Dir extra Überstunden erarbeitet und es geschafft am einen schönen sonnigen Freitag eher zum Pferd zu fahren. Fantastisch! Jetzt ein toller Ausritt oder ein erfrischendes Training und ganz entspannt die Stallarbeiten erledigen.

Doch das klappt meistens nie… Da kommt eine Nachricht rein, dass zu Hause das Klopapier ausgegangen ist oder für eine Party noch ein Kuchen gebacken werden muss… und da ist das Zeitmanagement wieder dahin.

Ich habe für Dich Tipps gesammelt, die Dich bei einem besseren Zeitmanagement unterstützen.

1. Schalte die Zeitdiebe aus

Soziale Netzwerke sind richtige Zeitfresser. „Nur mal kurz durchscrollen“ wird ganz schnell zu einer halben Stunde sinnloser Zeitverlust. Stell Dir doch nur mal vor, was Du in dieser Zeit alles hättest machen können! Diese halbe Stunde könnte eine größere Runde im Gelände ausmachen oder erst die Zeit für dein Pferd frei räumen. Also lass das Handy in der Tasche und zieh die Stiefel an, denn beim Pferd ist diese Zeit viel schöner eingesetzt!

Und keine Sorge, Du musst nicht auf alles in deinem Smartphone verzichten. Doch denk immer daran, im Dunkeln oder bei schlechtem Wetter lässt es sich ohne schlechtes Gewissen rumscrollen.

2. Gruppiere Deine Aufgaben nach der Wichtigkeit

Es gibt Aufgaben, die sofort erledigt werden müssen, auch wenn Du noch so gerne erst einmal zu deinem Pferd gehen würdest. Diese können nicht hinten angestellt werden.

Doch die meisten anderen Aufaben kann man in Kategorien einteilen und dann entscheiden, ob diese schnell oder später erledigt werden können.

So gibt es zum Beispiel Aufgaben, die nicht unbedigt sofort erledigt werden müssen. Diese könnten an Schlecht-Wetter-Tagen erledigt werden, wenn man wahrscheinlich nicht viel Zeit mit dem Pferd verbringen kann.

Andererseits gibt es auch Aufgaben, die am Tag noch erledigt werden müssen. Aber müssen sie auch sofort gemacht werden? Überlege, ob diese Aufgaben nicht auch nach dem Stallgang gemacht werden können. Zum Beispiel geht staubsaugen auch noch, wenn es draußen bereits dunkel ist.

Aber denk immer daran, dass wichtige Aufgaben nicht einfach auf „mach ich später, irgendwann“ verschoben werden können.

Hier hilft auch immer die gute alte To-Do-Liste, so vergisst Du nichts und hast immer einen Überblick über offene Aufgaben.

3. Plane Deinen Tag

Wenn Du eine To-Do-Liste erstellt hast und die Aufgaben nach Wichtigkeit sortiert hast, dann bist Du schon einen großen Schritt näher an einer guten Zeitplanung.

Doch um den Tag dann auch so effektiv zu gestalten, wie es nur möglich ist, musst Du noch etwas beachten.

Mache Dir am Abend zuvor einen Plan, was Du wann erledigen möchtest, wie viel Zeit das in Anspruch nehmen wird und von wann bis wann Du Zeit für dein Hobby haben wirst. So kannst Du dir deine Zeit perfekt einteilen und die meiste Zeit für dein Pferd rausholen.

4. Setze Dir Wochen- oder Tagesziele

Wochen- und Tagesziele machen es Dir einfacher, Dich auf das Wichtigste zu konzentrieren. Und wenn Du dein Ziel erreicht hast, dann kannst Du dir selbst eine Belohnung für den Erfolg gönnen.

Zum Beispiel wäre ein Tagesziel am Freitag den Wochenendeinkauf zu erledigen. Dann musst Du dieses Ziel nicht mehr am Samstag erledigen und kannst Dich selbst mit einem schönen langen Ausritt am Samstagvormittag belohnen, wo Du sonst im Einkaufsladen gestanden hättest.

Dieser Tipp funktioniert allerdings auch nur, wenn Du deine Aufgaben strukturiert und geplant hast. Du merkst schon, so einfach ist das Zeitmanagement tatsächlich nicht. Und in der Praxis noch viel schwerer.

5. Bündele Aufgaben und nutze Wartezeiten aus

Es gibt einige Dinge, die Du zeitgleich oder nacheinander erledigen kannst, so, dass Du insgesamt Zeit sparst.

Ähnliche Aufgaben können gebündelt werden. Bist Du einmal in der Stadt zum Einkaufen unterwegs, so kannst Du das auch gleich mit dem Gang zur Post verbinden.

Auch Wartezeiten bedeuten nicht, dass die Zeit nicht sinnvoll genutzt werden kann. Und komm jetzt nicht auf die Idee Dich wieder mit dem Handy abzulenken… Während die Waschmaschine läuft kann zum Beispiel schon der nächste Trainingsplan für dein Pferd ausgearbeitet werden. So kombinierst Du auch gleich unschöne und tolle Aufgaben miteinander. Das motiviert, glaub mir!

6. Nutze Gelegenheiten

Manchmal musst Du aus deinem täglichen Trott ausbrechen und etwas anders machen als sonst. So kannst Du manch eine Gelegenheit besser nutzen und findest für Dich vielleicht einen neuen Weg, um deinen Tag besser zu gestalten. So findet sich möglicherweise auch ein Weg um mehr Zeit mit deinem Pferd zu verbringen.

Ebenso solltest Du dir tolle Gelegenheiten auch nicht vermiesen lassen, weil es in deinem Tagesplan so nicht gedacht war. Spontanität ist auch gut. So kannst Du lieber Aufgaben verschieben, als einen tollen Kurs zu verpassen oder einen schönen Tagesritt mit deinen Freunden abzusagen.

7. Vergiss Ausreden und nutze den Tag

Lass deine Ausreden einfach in der Sockenschublade liegen und beginne den Tag früh.

Bestes Beispiel ist hier der letzte Sommer. Ein extrem heißer Sommer, der permanent das Reiten erschwerte, weil es einfach viel zu heiß für Reiter und Pferd war. Ich hatte in dieser Zeit zwei Wochen Urlaub gehabt. Ich hätte mich in dieser Zeit auf die faule Haut legen können und die Ausrede benutzen, dass es ja viel zu warm für das Training sei. Doch stattdessen habe ich mir den Wecker besonders zeitig gestellt und bin früh reiten gegangen mit Smila. Dafür habe ich in der größten Mittagshitze eben noch ein Schläfchen gemacht und danach Smila mit einer angenehmen Dusche verwöhnt.

mehr Zeitmanagemt für mehr Zeit mit unseren geliebte Pferden

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